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Der Vorwurf

Der Vorwurf

Lydia und ich saßen bei einem Kaffee zuhause bei mir und quatschten über dies und das. Es war Samstag Nachmittag und Lydia hatte ihren Tag auf dem Markt verbracht, wo sie ihr „Katzen- und Hundespielzeug“ sowie – Bänder verkauft hatte.

Lui hatte uns den Kaffee frisch gekocht und aufgebrüht. „Du achtest darauf?“, fragte Lydia. „Ich nicht, aber Freya schon.“ „Deine Sklavin hat einen Shabbos goy?“ „Es ist mein Shabbos goy!“

Lydia grinste und ich fragte mit einem pikierten Lächeln, was denn sei. Doch Lydia sprach nur mit den Augen. „Naja, sie darf ihn nutzen. Ich bin ja nicht so.“ „Außerdem wurde Freya ja … .“ Ich wusste was sie meinte. Daher unterbrach ich sie. „In diesem Haus hat Freya nichts zu befehlen, es sei denn, sie befolgt damit meinem Befehl.“ Lydia griff meine Hand: „Jessi, Du scheinst Dir einen Traum eingerichtet zu haben.“ Meine Mundwinkel spielten. „Ja, da hast Du nicht ganz unrecht.“

Wir tranken einen Schluck und quatschten weiter. Als sich die Tassen leerten, fragte ich: „Liebes, wollen wir noch einen Kaffee trinken?“ „Ja gern.“ Ich griff nach der Klingel und läutete. Lui erschien: „Ja Herrin.“ „Koch uns noch einen Kaffee!“ Er nickte und bediente den Schalter. Dann blieb er stehen. „Was willst Du noch hier!“ „Na Kaffee kochen.“ Er griff nach dem Kaffeepulver und wollte nach unseren Tassen langen. „Das können wir allein.“, fauchte ich. „Und das weißt Du!“ Lui verzog das Gesicht und hob die Hände. „Ist der immer so frech?“ Ich grinste meine Kollegin aus dem Studio an. „Meistens!“ „Ja das scheint so zu sein. Dann passt, was ich beobachtet habe.“ Ich wurde neugierig. „Ich habe mich heute an einem Infostand vorbei geschlichen, wo ihn seine Kollegen aus dem Rathaus darauf aufmerksam machten, dass er neulich ohne Licht dieses mit dem Fahrrad verlassen hat.“ Ich schaute Lui an: „Stimmt das?“ Er schluckte. „Ja Herrin. Ich… .“ „Schweig!“ Ich blickte meine Freundin an und die schien meinen Gedanken zu erraten. „Du überlegst, ob die Bestrafung Deines Narren Arbeit ist oder Vergnügen.“ Ich lachte: „Du kennst mich einfach zu gut.“ „Ich muss jeden Tag fahren, da muss ich mir das nicht noch durch diesen scheiß Dynamo erschweren.“

Tatsächlich: Meinem Narren wurde befohlen, jeden Tag Fahrrad zu fahren, es sei denn, es regnet, schneit, stürmt oder es bestand Glatteis. Eine Überflutung würde ich als Entschuldigung auch noch akzeptieren. Er macht sich somit jeden Tag einen Plan, wann er diese Tour machen kann. Dabei spielt das Wetter natürlich eine große Rolle, denn die Ausrede, „Es hat geregnet!“, zählt nur, wenn er nicht morgens bei Sonne auf dem Sofa lag und Nachmittags bei Regen behauptet, er könne ja nicht fahren, weil es regnet.

Ich war versucht, nach dem Haar des Narren zu greifen, aber meine Kollegin hatte schon recht. Ich gab ihm einen Klapps. „Diese hier ist noch Vergnügen.“ „Na da habe ich ja Glück, dass Du heute nur küsst und streichelst.“ Lydia und ich wechselten Blicke. „Weißt Du Jessi. Ich hätte da eine Idee.“ Wir blickten uns beide an und merkten, dass unsere Ideen sehr ähnlich waren.

„Nach dem Kaffee!“, entschied ich. „Lui, jetzt kannst Du ihn auch aufgießen.“ Er hatte so lange getrödelt, dass das Wasser längst kochte. Er nahm die Tassen und befüllte es mit Pulver, Kaffee-, Milch- und Vanillepulver, was ich gerne trank. Er stellte uns die Tassen wieder hin. „Darf ich mich zurück ziehen?“ Ich machte eine wegscheuchende Handbewegung.

Dann ließ ich mir von Lydia genau erzählen, was sie beobachtet hatte. „Da waren zwei Stände auf dem Markt und er war an beiden Ständen.“ „So so.“ Ich erkundigte mich, welche Partei denn noch dort gewesen war, auch wenn Lydia die Namen der Personen besser kannte als ich. „Die Leute, die am prüdesten tun, kaufen bei mir die besten Peitschen!“ „Das glaube ich Dir aufs Wort.“ Sie nannte einen Namen und ich prustete: „Der hat gar kein Haustier! Ich weiß das, ich war mal bei ihm.“ „Ich wusste es!“ Wir beide lachten schallend. „Man sieht es an den Augen!“

Wir quatschten noch eine kleine Weile, bis auch dieser Kaffee alle war. Ich klingelte erneut. Lui erschien. „Hohl Bondageseile und den Ruhrstock.“ „Es ist Schabbat!“, protestierte er. „Nicht für Dich und Lydia.“ Er verdrehte die Augen. „Darf man denn am Schabbat mit einem Mann schlafen?“, stichelte meine Freundin. „Nur mit dem eigenen, ein Vergnügen darf es nicht sein.“ Lydia hielt sich die Hand vor die Augen: „Jessi, Du bist soooo doof!“

Lui kam zurück und ich befahl ihm, sich mit heruntergelassener Hose über die Stuhllehne zu legen. Nachdem Lui fixiert war, reichte ich Lydia die Gerte und trat vor Luis Gesicht. Ich zog ihm mit den Haaren den Kopf in den Nacken und begann Liebevoll sein Gesicht zu streicheln, während Lydia seinen Po aufwärmte.

Meine Lippen näherten sich seinem Gesicht, meine Hände streichelten seine Wange und meine Zunge war in den Moment in seinem Mund, als ihn der erste wirkliche Schlag traf. „Wenn Du mich beißt, ist was los!“, sagte ich, bevor meine Zunge erneut in ihn eindrang und meine Hände seine erogenen Zonen fanden. „Fünfzig Schläge, weil ein Vergnügen darf es nicht sein.“

Danach schmissen wir den Narren raus und kochten uns selbst noch einen Kaffee, auch wenn Lydia zunächst etwas irritiert guckte. „Ich bin völlig assimiliert.“

 
 
 

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