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Wo ist der Narr geblieben?

Wo ist der Narr geblieben?

 

Jasmin steckte ihren Kopf zur Tür herein. „Die Luft ist rein.“ Lui stand auf und nahm seine Jacke und folgte ihr zur Haustür. Jasmin öffnete diese und schon waren die beiden verschwunden. Ich kam hingegen aus der Küche in das Zimmer wo ich Lui gelassen hatte und stellte fest, dass der Narr verschwunden war. Die Handschellen, mit denen ich ihn am Tisch fixiert hatte, lagen dort. Sonst war nichts von ihm zu sehen.  

Ich wunderte mich etwas. Ja, ich hatte sie eben gesehen, aber eine Narrenbefreiung stand eigentlich nicht zur Debatte. Ich hatte nichts dergleichen angeordnet. Was wollte der Narr mir da für einen Streich spielen?

Ich wollte mit ihm spielen und hatte ihn im Zimmer fixiert mit dem Gedanken, ihn jetzt langsam auszuziehen und ihn dabei etwas zu quälen. Stattdessen merkte ich nun, dass er verschwunden war. „Wann ist Herrin Jessi zum letzten Mal ein Sklave entflohen?“, fragte ich mich selbst. Ich konnte mich nicht erinnern.

„Das gehört sich doch nicht.“ Wollten die jetzt, dass ich ihnen hinterher lief? Nein, das würde ich nicht tun. Wer war im Studio? Ich wusste, dass Meli da war und gerade einen Gast hatte. Aber sonst war niemand da. Ich klopfte leise an der Tür. Ich musste etwas warten, dann öffnete Meli und schaute mich überrascht an: „Lui hat mich versetzt. Brauchst Du eine dritte Hand?“ „Komm rein!“, flüsterte sie. Sie schlich sich zurück zu ihrem Gast und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Der brummte kurz, sie tuschelte nochmal, woraufhin er erneut zustimmend brummte. Meine Hand berührte seine Schulter.

„Sklave Nummer 4 wollte ich gerade dafür bestrafen, dass er die Dienstmagd lüstern angeschaut hat und ihr obsöne Dinge zugeflüstert hat.“ „Hat er denn schon gestanden.“ „Ich bin unschuldig Herrin Meli, das muss ein Missverständnis sein.“ „Ein Missverständnis? So so.“ Ein Missverständnis war das ganz sicher nicht.  Aber so ganz war mir die ganze Sache nicht geheuer. „Welche der beiden Dienstmägde?“ Melis Mund näherte sich meinem Ohr: „Freya hat sich dafür zur Verfügung gestellt.“ Laut sagte sie: „Hat das nichtswürdige Ding überhaupt einen Namen?“ Ich war sichtlich überrascht. Mein Narr auf Abwegen und dann erfuhr ich dass meine Sklavin hier war. „Ich hatte gedacht, die ist im Büro.“, flüsterte ich zurück. „Myriam! Komm her!“, befahl Meli laut. Die Tür, durch die soeben ich gekommen war, öffnete sich und Freya stand in der Tür. Als sie mich sah, erstarrte sie. „Hallo Myriam!“, begrüßte ich sie. Sie sah völlig verunsichert zwischen mir und Meli hin und her. „Myriam, Du wurdest beobachtet, wie Du Dich von diesem Kerl hier hast unsittlich berühren lassen.“ Meine Sklavin schaute zu mir und dann zu Meli, die dieses Vergehen gerade offen gelegt hatte. „Hat er das behauptet? Er lügt!“ Sie wies mit der Hand auf ihn. Meli schlug mit der Gerte nach ihm, was ihm einen Schrei ausstoßen ließ. „Einer von Euch beiden lügt!“ „Mir scheint eher, sie lügen beide.“, warf ich ein. Ich griff „Myriam“ am Ohr und zog sie zu mir. „Warum lügst Du?“ „Ich habe nicht gelogen.“ „So, Du bestreitest. Ich glaube, dann werde ich wohl etwas nachhelfen müssen.“ Ich trat dem Kerl zwischen die Beine. „Wenn er Dir so vollkommen egal ist, dann dürfte Dir doch nichts ausmachen, wenn ich ihn statt Deiner quäle.“ Auch Meli griff nach seinen Gliedmaßen und drehte seinen Schwanz, dass er schrie. „Bitte tue ihm nicht weh.“, bettelte sie. Doch Meli hatte nach seinem besten Stück nun auch ihren Rohrstock in der Hand. Sie wusste damit umzugehen. Myriam weinte und ihre Finger berührten den Gast, den wir jetzt von zwei Seiten zu quälen begannen. „Du musst nur gestehen.“ Die Magd hob den verweinten Blick und schwor, dass er genauso unschuldig sei wie sie. „Unschuldig?“, fauchte ich sie an. „Du und unschuldig?“ Sie weinte, ließ sich fallen, und die Tränen trafen den Gast, was ihn scheinbar so erregte, dass er kam.

Ich brachte Freya nach draußen. „Was war das Fräulein, was machst Du hier?“ Freya zitterte. „Warum bist Du nicht bei Lui?“ „Weil der mit Jasmin stiften gegangen ist.“

Freya zitterte. „Der Schuft. Er sollte Dich ablenken, und was macht der?“ Freya schlug sich die Hand vor den Mund.

Mir wurde einiges klar. Ich ging zu dem Zimmer, in dem Lui vorhin gewesen war und riss die Tür auf.

Mein Verdacht bestätigte sich. Da war doch tatsächlich mein Narr, der seiner Leibwache den Hintern versohlte. Diese steckte in den Handschellen, die ich vorhin Lui angelegt hatte.

Ich überlegte kurz, ob ich mit Meli meckern sollte, aber die kam gerade grinsend die Tür herein, so dass ich das nicht fertig brachte. Sie reichte Freya einen Grünen Schein. „Wenn Du nett bist, teilst Du mit Deiner Herrin, denn die war eigentlich nicht eingeladen.“ Der Blick meiner Sub war sowas von süß.

Ich hob drohend den Finger: „Sklavinnen haben keinen Besitz.“ Ich ließ mir das Geld aushändigen. Dann blickte ich zum Narren.

„So mein Lieber. Wir beide haben noch ein Hühnchen zu rupfen.“ „Darf ich mitmachen?“, fragte Meli. „Er hat mich gehauen, ich will Rache!“, verkündete Jasmin und dann war da noch Freya.

„Erst wirfst  Du den den Lustmolch raus und dann." Meli schlug sich die Hand vor den Mund. "Ups, den hab ich ganz vergessen." Sie blickte zu Freya, die schon auf dem Weg zu dem Gast im anderen Zimmer war.

„Mach ich Herrin, bis gleich.“

Die Tür schloss sich hinter ihr und acht Augen blickten auf Lui. „Jetzt bist Du dran!“

Meli verschwand nach zwei Minuten durchkitzeln auch noch kurz, um sich von ihrem Gast zu verabschieden, dafür nahm Freya ihren Platz ein. Aber es wurde nicht nur gekitzelt. Rache muss sein.  

Und nein, den Hunni bekam Freya selbstverständlich wieder.

 
 
 

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